In der 20. Runde der Landesliga Ost empfing die in der Rückrunde noch ohne Niederlage dastehende Sportunion Vortuna Bad Leonfelden mit dem SK Admira Linz einen mehr oder weniger direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg zum nächsten Sechs-Punkte-Spiel in der heimischen Arena. Zuletzt wusste die Drechsel-Elf durchwegs zu überzeugen, konnte alle bisher ausgetragenen Rückrundenspiele für sich entscheiden, und steht mit gleich zwei Spielen weniger, nach Verlustpunkten eigentlich bereits über dem rettenden Strich.

Gäste mit dem eigentlich besseren Beginn

Nach zwei Absagen zu Beginn der Rückrunde starteten die Gastgeber zwar mit Verspätung in die Meisterschaft, was die Drechsel-Jungs dann aber in den vergangen Wochen auf den Rasen zauberten war furios. Alle Spiele wurden bisher gewonnen, die Aufholjagd an das gesicherte Mittelfeld war in vollem Gange. Man hatte zu den übrigen Mannschaften der Liga bereits aufgeschlossen, so kam es heute quasi zum direkten Aufeinandertreffen mit den Lilanen vom Bachlberg. Die Gäste durchaus mit Ambitionen die Leonfeldener Serie heute enden zu lassen und mit dem guten Start ins Match. Die Gäste in der Anfangsphase sehr ballsicher und mit spielerischen Vorteilen behaftet. Doch das Spiel sollte nach 17 Minuten eine entscheidende Wendung nehmen. Nach einem Radouch Freistoß steigt Felix Keplinger am Höchsten und erzielt per Kopf die Führung der Heimischen, eigentlich etwas entgegen des Spielverlaufs, doch durch den Treffer sollte sich das Match nun drehen. Die Hausherren übernahmen nun ganz klar die Kontrolle über das Match und zeigten wieder ihren schnellen Kombinationsfussball der letzten Wochen. Aus einer gesicherten Abwehr heraus schaffen es die Kurstadt-Kicker immer wieder gefährlich in die rote Zone vor den Linzer Kasten. Nach 23 Minuten wird der stark aufspielende Alexander Meister dann unsanft im Strafraum von den Beinen geholt, folgerichtig gibt es Strafstoß für die Heimischen. David Radouch lässt sich nicht zweimal bitten und versenkt sicher zur mittlerweile auch verdienten Zweitoreführung. In weiterer Folge versuchten die Admiraner zwar ihr bestes, doch an der gut stehenden Abwehrreihe der Hausherren biss man sich vorerst die Zähne aus.

Dominanz von Bad Leonfelden setzt sich fort

Nach der Pause können sich die Hausherren dann sogar nochmals ein bisschen steigern und drücken dem Spiel nun ganz klar ihren Stempel auf. Die Gäste können nur mehr reagieren, für wenig Entlastung sorgen und finden fast keine Gegenangriffe mehr vor. Zu dominant haben die Heimischen jetzt die Hand auf dem Match und spielen auch weiterhin munter nach vorne, wollen die Vorentscheidung mit dem dritten Treffer herbeiführen. Nach einer knappen Stunde ist es dann auch soweit. Erneut ist es ein Radouch Freistoß der wieder den Kopf von Felix Keplinger und anschließend das Tor findet – 3:0. Das Ding war gelaufen und die Gastgeber liesen auch in den restlichen Minuten keine Zweifel mehr über den Ausgang des Spiels aufkommen. Den Schlusspunkt setzte die Drechsel-Elf dann kurz vor dem Ende, nach einem mustergültigen Angriff legt Krennmayr uneigennützig zur Mitte, wo Manuel Luvumbu Vemba nur mehr einschieben muss. Damit setzen die Kurstädter ihre fulminante Aufholjagd weiter fort und können bereits im Nachtragsspiel am kommenden Mittwoch beim SK St.Magdalena auf weiteren Punktezuwachs hoffen.

Fotos vom Spiel gibt es auf www.was-tuat-si.at zu sehen. 

Stimme zum Spiel:

Christian Riener, Obmann Sportunion Bad Leonfelden:
„Die Admira hat extrem gut angefangen und zu Beginn eigentlich dominiert, mit dem 1:0 haben wir dann aber die Kontrolle über das Spiel erlangt und in der Folge ganz wenig zugelassen.“

Die Besten: Keplinger Felix (IV) und Alexander Meister (ZM, Beide SU Bad Leonfelden)

Quelle: www.ligaportal.at

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