Am Freitagabend durften sich die Fans in der Landesliga Ost auf das Aufeinandertreffen zwischen der Sportunion Vortuna Bad Leonfelden und HAKA Traun freuen. Nach einer langen Winterpause und zwei Absagen wollten die Mühlviertler im ersten Pflichtspiel das „Unternehmen Klassenerhalt“ mit einem „Dreier“ starten. Die Mannen von Trainer Herwig Drechsel, der am Beginn der Saison in Traun das Zepter geschwungen hatte und dann zurückgetreten war, konnten ihr Vorhaben mit einem 2:0-Erfolg realisieren und sind nach dem zweiten Heimsieg vom „Strich“ nur noch vier Punkte entfernt. Beim 2:1-Sieg im Hinspiel hatte Lukas Moser sein Debüt auf der Trauner Trainerbank gefeiert, in der Vortuna Arena hoffte der Sportchef jedoch vergeblich auf das erste Erfolgserlebnis im neuen Jahr, zudem warten Kapitän Markus Asböck und Co. 2019 noch immer auf den ersten Treffer.

Ex-Trauner bringt Drechsel-Elf früh in Front – Javorovic sieht Rot

Nach fünf Minuten brachte ausgerechnet ein Ex-Trauner die Mühlviertler in Führung. Nach einer Ecke von Florian Anitoiu, Neuerwerbung aus Oedt, konnte Gästegoalie Markus Asböck den Ball nur kurz abwehren, David Radouch zog sofort ab und nach dem Schuss des Tschechen lenkte Luvumbu Vemba, der im Winter ins Mühlviertel gewechselt war, das Leder aus kurzer Distanz über die Linie. Dejan Javorovic beschwerte sich bei Schiedsrichter Kern, fand aber nicht die richtigen Worte und flog aufgrund einer Beleidigung mit Rot vom Platz. Kurz danach stand eine weitere Bad Leonfeldener Neuerwerbung im Mittelpunkt, als der bärenstarke Ex-Gramastettener Michael Brungraber nur die Latte traf. In der Folge dominierte die Drechsel-Elf gegen die dezimierten Gäste das Geschehen, die Union verabsäumte es jedoch, den Sack vorzeitig zuzumachen. Die Hausherren hatten Spiel und Gegner im Griff, kamen aber nur zur einen oder anderen Halbchancen. Somit ging es mit 1:0 in die Pause.

Entscheidung in der Nachspielzeit

Nach Wiederbeginn agierten die zehn Trauner taktisch überaus geschickt, standen in der Defensive kompakt und ließen nicht viel zu. Die Union verzeichnete auch im zweiten Durchgang mehr Spielanteile, dem Bad Leonfeldener Offensivspiel fehlten jedoch die zündenden Ideen. Nach rund 75 Minuten hätte Vemba den Sack beinahe zugemacht, ein Kopfball des Ex-Trauners klatschte aber an die Stange. Mit der Einwechslung von Niklas Nuspl und Daniel Radman intensivierten die Gäste ihr Offensivspiel, konnten das Ruder aber nicht herumreißen. In der Nachspielzeit machte ein weiterer Neuzugang der Hausherren den Deckel drauf, als der im Winter von Regionalligist FC Wels nach Bad Leonfelden gewechselte Alexander Meister nach Vorarbeit des eben erst eingechselten Georg Stimmeder zum 2:0-Endstand traf.

Andreas Jobst, Sportchef Union Bad Leonfelden:
„Endlich konnten auch wir in die Rückrunde starten und haben das zudem überaus erfolgreich getan. Auch wenn die Leistung nicht weltmeisterlich war, haben wir einen verdienten Sieg gefeiert und drei ungemein wichtige Punkte eingefahren. Dieser Dreier ist aber nur der erste Schritt in die richtige Richtung“.

 

Quelle: www.ligaportal.at

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