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In der 8. Runde der aktuellen Saison in der Landesliga Ost  kam es heute Abend zum mit Spannung erwarteten großen Derby zwischen der Sportunion Vortuna Bad Leonfelden und der Union Wippro Vorderweißenbach. Beide Teams waren in der Vorsaison aus der Bezirksliga Nord aufgestiegen, konnten bisher aber nur bedingt in der neuen Liga überzeugen. Doch auch wenn es sich um ein Duell in den hinteren Regionen der Tabelle handelte, fast 1000 Zuschauer wollten sich das prestigeträchtige Aufeinandertreffen nicht entgehen lassen.

Ereignisreiche erste Halbzeit

Beide Teams konnten in der Vorwoche mit Unentschieden für Punktezuwachs sorgen und wollten auch heute im Derby nachlegen. Hochmotiviert gingen die Akteure ins Match und die ersten guten Möglichkeiten liesen auch nicht lange auf sich warten. Nach acht Minuten prüft Leonfeldens Goalgetter und Torgarant David Radouch erstmals Schlussmann Birngruber auf Seiten der Gäste, doch der Keeper hält seinen Kasten sauber. Auch vier Minuten später bleibt der Goalie erneut im Duell mit Radouch siegreich. Auf der Gegenseite ist es vor allem der starke Josef Prihoda der erstmals für Gefahr sorgt, aber noch knapp verfehlt. Ein munteres Landesliga Match, dass sich die tolle Kullisse durchaus verdient hatte. Nach einer halben Stunde legten die nun immer besser werdenden Gäste dann den ersten Treffer vor. Der in Hochform agierende Fabian Mühleder taucht nach einem Fehler im Aufbauspiel der Hausherren, plötzlich alleine vor Goalie Foschauer auf und bleibt im Eins gegen Eins eiskalt. Die nicht unverdiente Führung für die Gäste, die sich in den letzten Minuten ein leichtes Übergewicht erarbeitet hatten. Nur fünf Minuten später dann aber eine vermeintliche Watschen ins Gesicht der mitgereisten Vorderweißenbach-Fans. Abwehrrecke Hannes Kaineder muss nach mehrmaligen Foulspiel bereits vor der Halbzeit mit der gelb-roten Karte unter die Dusche und bescherte seinem Team damit eine fast einstündige Unterzahl. Bis zur Pause konnten die Heimischen aber kein Kapital mehr aus der Überzahl schlagen und so ging es mit der knappen Gäste-Führung in die Kabinen. 

Vorderweißenbach legt in Unterzahl nach und feiert verdienten Derbysieg

Nach der Pause hatten sich die Hausherren natürlich einiges vorgenommen und sich noch einmal auf die Wichtigkeit des heutigen Abends eingeschworen, mit einem Heimsieg hätte man nämlich an Punkten auf den heutigen Gegner aufschließen können. Doch nur drei Minuten nach Wiederbeginn schlugen die Gäste auch zu Zehnt eiskalt zu. An Effizienz und Kaltschnäuzigkeit waren die Vorderweißenbacher am heutigen Abend nicht zu überbieten. Diesmal ist es Pavel Svoboda der erneut nach einem Fehler der Gastgeber vor Froschauer die Nerven behält, den Goalie umkurvt und zum 2:0 aus Sicht seines Teams einschieben kann. Die Hausherren jetzt natürlich unter Zugzwang. Nach einer Stunde rütteln die Heimischen auch am Anschlusstreffer, einen starken Radouch-Freistoß hält aber Birngruber sicher. Bad Leonfelden hatte jetzt natürlich deutlich mehr vom Spiel, nutzte die ihnen sich bietenden Räume gut aus, doch vor dem Strafraum waren sie meist mit ihrem Latein am Ende. Das Gefühl kam auf, dass die Heimischen noch stundenlang hätten spielen können, an diesem Abend sollte es einfach nicht sein, der Treffer sollte nicht gelingen, der vielleicht noch einmal Würze ins Match gebracht hätte. Am Ende brachten die Gäste mit einer taktisch und vor allem defensiv starken Leistung den verdienten Auswärtsdreier über die Zeit und konnten sich auch in Unterzahl gegen den in der zweiten Halbzeit starken Gegner am Ende behaupten. In der Tabelle springt die Müller-Elf mit dem Sieg sogar bis auf Platz Neun nach vorne . Bad Leonfelden muss trotz einer ansprechenden Leistung, hingegen auch weiterhin auf den zweiten Saisonsieg warten und bleibt vorerst auf dem 13. Tabellenrang mit vier Punkten hängen. 

Stimme zum Spiel:

Gerhard Meindl, Trainer Sportunion Bad Leonfelden:
„Zu Beginn war das Match völlig ausgeglichen, mit einigen Chancen auf beiden Seiten. Durch einen massiven Fehler im Aufbauspiel von hinten heraus haben wir den Gegner praktisch zum 0:1 eingeladen. Trotz des Ausschlusses für Vorderweißenbach haben wir uns auch weiterhin sehr schwer getan, wir waren heute nicht spritzig und effektiv genug, das hatten uns die Gäste voraus. Am Ende wollte heute einfach kein Ball den Weg ins Tor finden und wir wurden für unsere Fehler eiskalt bestraft.“

 

Quelle: www.ligaportal.at

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