Die 9. Runde der Landesliga Ost brachte auch das Duell zweier Teams mit verschiedenen Ausgangspositionen. Der ASKÖ SV Mauky´s Verfliesung Viktoria Marchtrenk  mit elf Zählern auf Rang acht der Tabelle, empfing in Spiel eins nach der Trennung von Trainer Gerhard Meindl die Sportunion Vortuna Bad Leonfelden, mit vier Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. 

Spiel auf Augenhöhe in der ersten Hälfte

Erst einen Saisonsieg konnte die SU Bad Leonfelden bisher erringen, der liegt nun aber bereits mehr als sieben Wochen zurück. Seitdem wurde das Punktekonto nur mehr durch ein mageres Remis aufgestockt. Anders zuletzt die Viktoria aus Marchtrenk, die nach ihrem Trainerwechsel und unter der Federführung von Ewald Brenner die letzten beiden Spiele für sich entscheiden konnte und die Formkurve somit steil nach oben zeigt. Den besseren Start ins Match fanden die Gäste vor, die nach der Trennung von Gerhard Meindl vorläufig von Sektionsleiter Andreas Pammer betreut werden. Zu mehr als ein paar harmlosen Halbchancen reichte es aber vorerst nicht. Es war eine durchschnittliche Leistung welche die beiden Teams in der ersten halben Stunde abrufen konnten, es gelang auf beiden Seiten nicht viel. Die erste gute Chance im Spiel verzeichnete der Aufsteiger aus Bad Leonfelden, Burak Yolcu vergibt aber vor dem Kasten von Marchtrenk-Goalie Hakan Sabur. Dann entwickelte sich ein munteres hin und her. Erst kann Froschauer eine Riesenchance der Hausherren bravourös parieren, ehe im Gegenzug David Radouch nur knapp verzieht. Weil auch Thomas Oyrer für die Gäste eine weitere gute Chance vergibt, bleibt es beim 0:0 zur Pause.

Sternbauer-Festspiele nach der Pause

Nach der Pause zeigten sich die Gastgeber dann stark verbessert und wollten sichtlich eine schnelle Führung herstellen. Nach 52 Minuten ist es dann auch soweit, der zentrale Mittelfeldmotor der Heimischen, Aaron Sternbauer nützt einen schweren Patzer in der Hintermannschaft von Bad Leonfelden und erzielt das zu diesem Zeitpunkt auch verdiente 1:0 für sein Team. Quasi in den Jubel des Führungstreffers dann bereits die nächtste Chance auf einen Treffer, auf dem Silbertablett präsentiert. Nach einem Vergehen im Strafraum gab es Elfmeter für die Hausherren, Jordan Hattinger lässt sich nicht zweimal bitten und stellt früh im Spiel die Weichen auf Heimsieg für seine Elf. Doch die Gäste können nur kurze Zeit später den Anschlusstreffer bejubeln, wie so oft ist es Freistoßspezialist David Radouch der einen ruhenden Ball in eindrucksvoller Manier im Gehäuse versenkt. Doch die Freude bei den mitgereisten Fans der SU hält nicht lange, denn erneut ist es der Mann des Tages, Aaron Sternbauer, der nur fünf Minuten später endgültig den Deckel drauf macht. Nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen erzielt die Nummer 13 mit seinem bereits fünften Saisontreffer per Lupfer das 3:1. In der Folge war die Messe gelesen, das Aufbäumen der Gäste zu Ende und die Hausherren legten zehn Minuten vor Schluss sogar noch einen Treffer nach. Wem sonst als Sternbauer war es vorbehalten den Schlusspunkt unter „sein“ Match zu setzten, diesmal per strammen Schuss von der Strafraumgrenze. Am Ende ein verdienter Sieg der Heimischen, wenngleich vielleicht den einen oder anderen Treffer zu hoch. Der Trainereffekt in Bad Leonfelden blieb also vorerst aus und der Abstand zum rettenden Ufer beträgt bereits früh in der Saison satte sechs Punkte. 

 

Quelle: www.ligaportal.at

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